Fachbeitrag von Printerado – Textildruck & Stickerei, Fürth bei Nürnberg | Aktualisiert am 14. September 2026
Das Wichtigste in Kürze
Die Fleecejacke ist die Zwischenschicht für kühle Tage – kein Ersatz für Schutzkleidung und keine Regenjacke.
- Material: 100 % Polyester, 300 g/m², Größen XS bis 5XL.
- Veredelung: Stickerei mit Stickvlies oder Transferdruck – Direktdruck scheidet aus.
- Ausstattung: zwei Reißverschlusstaschen mit Klappen, Stehkragen, Kordelzug am Bund.
- Wichtig: Polyesterfleece ist keine Schutzkleidung – bei Schweißen und Störlichtbogenrisiko ungeeignet.
Fleece bezeichnet ein Maschenwerk aus Polyester, dessen Oberfläche nachträglich aufgeraut wird, sodass ein Flor entsteht, der Luft einschließt und dadurch wärmt. Das macht die Fleecejacke zur wirtschaftlichsten Zwischenschicht für Betriebe, deren Team zwischen Halle, Fahrzeug und Baustelle wechselt. Printerado bestickt Fleecejacken in Fürth für Handwerk, Industrie und Dienstleister aus Nürnberg, Erlangen und der Metropolregion.
Ausstattung im Detail
| Material | 100 % Polyester, 300 g/m² |
|---|---|
| Größen | XS bis 5XL |
| Taschen | Zwei Reißverschlusstaschen mit Klappen |
| Abschlüsse | Elastische Ärmelbündchen, Kordelzug am Bund, gefütterter Stehkragen |
| Verarbeitung | Abnäher im Nacken, farblich abgestimmter eingearbeiteter Reißverschluss |
| Pflege | Waschbar bei 30 °C |
Zwei Details verdienen einen eigenen Blick. Die Taschen haben Reißverschlüsse mit Klappen darüber – das ist der Unterschied zwischen einer Jacke, aus der beim Bücken das Telefon fällt, und einer, aus der es das nicht tut. Und der Größenbereich bis 5XL ist bei Teamausstattungen der Punkt, an dem viele Modelle ausscheiden: Wenn ein Mitarbeiter nicht in die Kollektion passt, ist die Einheitlichkeit dahin.
Was Anti-Pilling tatsächlich leistet
Pilling bezeichnet die Knötchenbildung auf der Textiloberfläche: Durch Reibung lösen sich Faserenden, verfilzen und bleiben als kleine Kugeln hängen. Bei Fleece tritt das besonders auf, weil der aufgeraute Flor viele lose Faserenden hat – typischerweise an Ärmelinnenseiten, unter Rucksackgurten und rund um den Taschenbereich.
Eine Anti-Pilling-Ausrüstung verzögert diesen Vorgang deutlich, indem die Oberfläche nach dem Aufrauen zusätzlich behandelt wird. Sie verhindert Pilling aber nicht dauerhaft. Wer ein Fleece zwei Jahre täglich unter einer Warnweste trägt, wird an den Reibstellen Knötchen sehen – bei ausgerüstetem Material später und weniger als bei einfachem. Das ist die realistische Erwartung, und sie ist immer noch ein gutes Argument gegenüber Billigware.
Wo die Fleecejacke nicht eingesetzt werden darf
Dieser Abschnitt gehört vor die Bestellung, nicht danach. Eine Fleecejacke aus 100 % Polyester ist Bekleidung, keine persönliche Schutzausrüstung. Polyester schmilzt unter Hitzeeinwirkung, statt zu verkohlen – bei Funkenflug, offener Flamme oder einem Störlichtbogen kann geschmolzenes Material auf der Haut anhaften und die Verletzung verschlimmern.
Nicht geeignet für: Schweiß- und Trennarbeiten, Tätigkeiten mit Störlichtbogenrisiko an elektrischen Anlagen, Arbeitsbereiche mit Funkenflug oder offener Flamme. Dort ist zertifizierte Schutzkleidung nach den jeweils einschlägigen Normen vorgeschrieben, und die erkennt man am Prüfzeichen im Etikett, nicht an der Optik. Wer solche Tätigkeiten im Betrieb hat, sollte die Fleecejacke nur für Fahrzeug, Lager, Büro und Kundenkontakt einplanen.
Zwei weitere Grenzen: Fleece ist nicht winddicht und nicht wasserabweisend. Der Flor wärmt bei trockener, ruhiger Luft hervorragend, lässt Wind aber durch und saugt sich bei Regen voll. Für Außeneinsätze ist die Fleecejacke deshalb die Zwischenschicht unter einer Wetterjacke, nicht die äußere Lage. Modelle für den durchgehenden Außeneinsatz finden sich in der Kategorie Handwerker Workwear.
Stickerei auf Fleece
Der Unterschied zwischen Stickerei und Druck liegt auf Fleece in der Materialfrage: Ein Direktdruck, bei dem Tinte in die Faser einziehen muss, funktioniert auf 100 % Polyester nicht – die Faser nimmt die Tinte nicht auf. Es bleiben die Stickerei und der DTF-Transferdruck, der als Schicht aufgebracht wird und deshalb unabhängig von der Faser haftet.
Für Arbeitskleidung ist die Stickerei die haltbarere Wahl, weil sie Reibung durch Gurte, Westen und Fahrzeugsitze übersteht. Zu beachten sind zwei Dinge. Erstens der Flor: Er ist weich und gibt nach, weshalb ohne Unterlage Stiche einsinken und das Motiv unruhig wirkt. Wir arbeiten deshalb mit Stickvlies auf der Rückseite und bei feineren Motiven zusätzlich mit einer Abdeckfolie, die den Flor unten hält und nach dem Sticken entfernt wird. Zweitens die Motivauslegung: Fleece ist dehnbar, ein zu dicht gesticktes Motiv zieht das Material zusammen. Ein Logo mit klaren Konturen und offenen Flächen sitzt besser als eine massiv ausgefüllte Form.
Gestickt wird auf der linken Brust, auf dem Ärmel oder als größeres Motiv auf dem Rücken. Nicht gestickt wird über Taschen, Klappen, Nähten und dem Reißverschlussband. Welche Dateien wir für die Stickdatei brauchen, steht auf der Seite Datenerstellung; einen Überblick über alle Verfahren gibt die Seite Veredelungsarten.
Prüfungen und Kennzeichnungen
Der Hersteller gibt für die Jacke eine OEKO-TEX Prüfung an. Was das konkret bedeutet: Geprüft wird auf Rückstände gesundheitsgefährdender Stoffe anhand festgelegter Grenzwerte, über rund hundert Parameter. Es handelt sich also um geprüfte Schadstoffwerte, nicht um eine Bescheinigung der Schadstofffreiheit, und es wird keine Aussage über die Umweltbedingungen der Herstellung getroffen. Für Arbeitskleidung mit dauerhaftem Hautkontakt ist das trotzdem das praktisch relevante Kriterium.
Dass die Jacke frei von tierischen Materialien ist, ergibt sich bei 100 % Polyester von selbst und ist deshalb kein Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Fleecejacken. Ebenso wenig ist die Einhaltung der europäischen Chemikalienverordnung ein Qualitätsmerkmal: Sie ist für jedes in der EU verkaufte Textil verpflichtend, nicht optional.
Für welche Betriebe sich die Jacke eignet
Technischer Außendienst
Servicetechniker und Monteure zwischen Fahrzeug und Kundentermin
Lager und Logistik
Unbeheizte Hallen und häufiges Öffnen der Tore
Garten- und Landschaftsbau
Als Zwischenschicht unter der Wetterjacke
Events und Messen
Einheitliche Teamkleidung bei wechselnden Temperaturen
Ergänzend zur Fleecejacke bestellen viele Betriebe bestickte Poloshirts und Arbeitssweater in denselben Farben, damit die Ausstattung über alle Jahreszeiten zusammenpasst. Wer regelmäßig nachbestellt, etwa bei neuen Mitarbeitern, kann die Kollektion über einen Partnershop dauerhaft abrufbar halten – mit hinterlegter Stickdatei, sodass die Jacke des Neuzugangs identisch aussieht.
Besticken lassen in Fürth, Nürnberg und Erlangen
Printerado bestickt in Fürth und beliefert Betriebe aus Nürnberg, Erlangen, Stein, Oberasbach, Zirndorf und Schwabach; Abholung vor Ort ist nach Vereinbarung möglich. Bei Fleece lohnt sich ein besticktes Musterteil vor der Auflage besonders, weil sich erst am Objekt zeigt, wie das Motiv auf dem Flor steht und ob die Stickdichte passt. Eine erste Preisorientierung liefert der Preiskalkulator.
Häufig gestellte Fragen
Warum lässt sich eine Fleecejacke nicht direkt bedrucken?
Weil Direktdruckverfahren darauf angewiesen sind, dass die Tinte in die Faser einzieht, und Polyester das nicht zulässt. Für Fleece kommen deshalb Stickerei und DTF-Transferdruck infrage. Der Transfer wird als Schicht aufgebracht und haftet unabhängig von der Faser, die Stickerei arbeitet das Garn ins Material ein.
Worauf muss beim Stickmotiv auf Fleece geachtet werden?
Der Flor ist weich und gibt nach, weshalb ohne Unterlage Stiche einsinken. Gearbeitet wird deshalb mit Stickvlies auf der Rückseite und bei feineren Motiven zusätzlich mit einer Abdeckfolie. Da Fleece dehnbar ist, sollte das Motiv nicht massiv ausgefüllt sein: Ein Logo mit klaren Konturen und offenen Flächen sitzt besser als eine dicht gestickte Fläche.
Was bedeutet Anti-Pilling bei Fleece?
Pilling ist die Knötchenbildung, die entsteht, wenn sich durch Reibung Faserenden lösen und verfilzen. Eine Anti-Pilling-Ausrüstung verzögert diesen Vorgang deutlich, verhindert ihn aber nicht dauerhaft. An stark beanspruchten Stellen wie unter Gurten oder Westen treten Knötchen später und in geringerem Umfang auf als bei nicht ausgerüstetem Material.
Darf die Fleecejacke bei Schweißarbeiten getragen werden?
Nein. Eine Fleecejacke aus 100 Prozent Polyester ist Bekleidung und keine persönliche Schutzausrüstung. Polyester schmilzt unter Hitzeeinwirkung, statt zu verkohlen, wodurch geschmolzenes Material auf der Haut anhaften kann. Für Schweiß- und Trennarbeiten, Tätigkeiten mit Störlichtbogenrisiko sowie Bereiche mit Funkenflug oder offener Flamme ist zertifizierte Schutzkleidung nach den einschlägigen Normen vorgeschrieben.
Eignet sich die Fleecejacke für Arbeiten im Freien?
Als Zwischenschicht ja, als äußere Lage nur bei trockenem, windstillem Wetter. Fleece wärmt durch die Luft im Flor, ist aber weder winddicht noch wasserabweisend. Für den durchgehenden Außeneinsatz wird die Jacke deshalb unter einer Wetterjacke getragen.
Welche Größen gibt es?
Die Jacke ist in den Größen XS bis 5XL erhältlich. Dieser durchgehende Größenbereich ist bei Teamausstattungen entscheidend, weil die Einheitlichkeit verloren geht, sobald einzelne Mitarbeiter nicht in die gewählte Kollektion passen.
Wie pflege ich eine bestickte Fleecejacke?
Bei 30 Grad auf links waschen und auf Weichspüler verzichten, da dieser den Flor verklebt und die Wärmeleistung verringert. Trocknen an der Luft; der Trockner ist bei Polyesterfleece nicht nötig und belastet das Material. Gebügelt wird Fleece nicht – Polyester reagiert empfindlich auf Hitze, und das Material braucht es ohnehin nicht.
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