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Textildruck & Stickerei
Persönliche Beratung
Region Fürth · Nürnberg · Erlangen
Metropolregion Nürnberg
Telefon 0911 37 70 558

05.07.24

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Workwear T-Shirt veredeln – Fürth, Nürnberg, Erlangen

Fachbeitrag von Alexander Weidinger  |  Printerado – Textildruck & Stickerei, Fürth bei Nürnberg

Das Wichtigste in Kürze

Das Resist heavy R03 ist auf heiße Wäsche ausgelegt. Genau daraus ergibt sich die entscheidende Frage – nämlich was die Veredelung mitmacht.

  • Material: 100 % vorgeschrumpfte Baumwolle, 200 g/m², Größen S bis 4XL.
  • Wäsche: Weiß bis 95 °C, farbig bis 60 °C – laut Hersteller für das unveredelte Textil.
  • Für 95 °C: Stickerei ist das passende Verfahren. Bei Druck empfehlen wir 60 °C, unabhängig davon, was das Textil aushält.
  • Corporate Wear: Das Modell ist wahlweise mit oder ohne Markenlabel in der Seitennaht erhältlich.
Workwear T-Shirt Resist heavy R03 mit Produktdetails
Arbeits T-Shirt R03 in der Passform am Modell

Das Resist heavy R03 mit 1:1-Rippkragen, Seitennähten und fixierten Schulternähten

Vorgeschrumpfte Baumwolle bezeichnet Gewebe, das vor dem Zuschnitt bereits kontrolliert eingelaufen ist – der Schrumpf, der sonst beim ersten Waschgang auftritt, ist damit vorweggenommen. Für Arbeitskleidung ist das keine Nebensache: Ein Shirt, das nach drei Wäschen eine halbe Größe kleiner ist, wird nicht mehr getragen, und dann war die gesamte Teamausstattung umsonst. Das Resist heavy R03 aus der Rimeck-Linie von Malfini ist genau darauf ausgelegt. Printerado veredelt es für Betriebe aus Fürth, Nürnberg und Erlangen; passende Ergänzungen stehen unter Handwerker-Workwear.

Die Daten des Modells

Material 100 % Baumwolle, vorgeschrumpft
Flächengewicht 200 g/m²
Größen S bis 4XL
Waschtemperatur 95 °C in Weiß, 60 °C in den Farbtönen
Kragen Halsausschnitt mit 1:1-Rippstrick eingefasst
Verarbeitung Schnitt mit Seitennähten, fixierte Schulternähte
Label wahlweise mit oder ohne Markenlabel in der Seitennaht

Zwei Konstruktionsdetails sind für Arbeitskleidung wichtiger, als sie klingen. Der Schnitt mit Seitennähten bedeutet, dass das Shirt aus Vorder- und Rückteil zusammengesetzt ist statt aus einem Schlauch. Es sitzt dadurch definierter und verdreht sich beim Waschen nicht – Schlauchware wandert mit der Zeit seitlich weg, was man an den Ärmeln sieht. Die fixierten Schulternähte nehmen die Zugkraft auf, die beim Anziehen und bei Überkopfarbeiten an der Schulter entsteht. Genau dort reißen einfache Shirts zuerst.

95 Grad: was das Textil aushält und was die Veredelung aushält

Die Herstellerangabe „waschbar bis 95 °C" gilt für das Shirt, wie es geliefert wird. Sobald ein Logo darauf ist, gilt sie nicht mehr automatisch – und das ist der Punkt, an dem in der Praxis die meisten Reklamationen entstehen. Der Unterschied zwischen 95 °C und 60 °C liegt für die Veredelung nicht in der Farbe, sondern darin, ob das Motiv fest mit dem Gewebe verbunden ist oder darauf liegt.

Stickerei: das Verfahren für heiße Wäsche

Stickerei eignet sich besonders für Arbeitskleidung, die heiß gewaschen wird, weil das Motiv aus Garn besteht, das durch das Gewebe hindurchgeführt wird. Es kann sich nicht ablösen, weil es nicht aufgeklebt ist, und Polyester-Stickgarn ist farbstabil. Was man trotzdem beachten muss: Die Baumwolle bewegt sich bei heißer Wäsche stärker als das Stickvlies hinter dem Motiv. Bei einem großflächigen, sehr dicht gestickten Logo kann sich deshalb der Stoff ringsum leicht wellen. Wir wählen die Unterlage und die Stichdichte entsprechend – für ein Brustlogo in üblicher Größe ist das unkritisch.

Druck: hält viel aus, aber nicht 95 Grad auf Dauer

Bei DTF-Transferdruck wird das Motiv mit einem thermoplastischen Kleber aufs Textil gebracht – also mit einem Material, das durch Hitze weich wird. Dass es bei jedem Waschgang erneut nahe an diesen Bereich kommt, tut ihm auf Dauer nicht gut. Beim Siebdruck liegt die Farbe als Schicht auf dem Gewebe und ist mechanisch sehr robust, wird durch wiederholte Kochwäsche aber ebenfalls beansprucht.

Unsere Empfehlung: Wenn wirklich bei 95 °C gewaschen wird – etwa in Pflege, Küche oder Lebensmittelverarbeitung – nehmen Sie Stickerei. Wenn gedruckt werden soll, planen Sie mit 60 °C und sagen Sie das dem Team oder der Wäscherei vorher. Ein Hinweis auf dem Lieferschein kostet nichts und verhindert die Diskussion nach dreißig Wäschen. Bei gewerblicher Wäscherei mit chemischen Zusätzen sollten Sie uns das vorab sagen: Industriewäsche ist deutlich härter als eine Haushaltsmaschine bei derselben Temperatur.

Welches Verfahren zu welcher Teamgröße passt

Neben der Waschfrage entscheidet die Stückzahl. Beim Siebdruck wird für jede Farbe ein eigenes Sieb angefertigt; diese Einrichtung fällt einmal an und verteilt sich dann auf alle Teile, weshalb das Verfahren erst ab größeren Auflagen wirtschaftlich wird. DTF-Transferdruck kommt ohne Einrichtung aus und ist damit auch für einen Betrieb mit fünf Mitarbeitern sinnvoll – und für den Fall, dass jeder seinen Namen bekommen soll, ohnehin die einzige praktikable Lösung.

Für Motive mit Farbverlauf gibt es zusätzlich die Coloreel-Stickerei, bei der der Faden direkt an der Maschine eingefärbt wird. Damit lassen sich Übergänge sticken, statt sie in harte Farbflächen zu zerlegen. Der Faden trägt allerdings zu jedem Zeitpunkt genau eine Farbe – zwei Farben nebeneinander bleiben ein Fall für die klassische Mehrnadelstickerei. Eine Gegenüberstellung aller Techniken steht unter Veredelungsarten.

Handwerker in Arbeitskleidung mit Schutzhelm auf der Baustelle
Arbeitskleidung wird täglich getragen und täglich gewaschen – das entscheidet über die Verfahrenswahl

Mit oder ohne Markenlabel: eine Entscheidung mit Folge

Das Modell ist wahlweise mit oder ohne Markenlabel in der Seitennaht zu bekommen. Für Betriebe, die ihre Ausstattung als eigene Linie führen, ist die Variante ohne Label naheliegend. Zu wissen ist dabei: Wer Textilien ohne Herstellerkennzeichnung unter eigenem Namen in den Verkehr bringt, tritt nach der EU-Textilkennzeichnungsverordnung selbst als Hersteller auf und schuldet damit die Angabe der Faserzusammensetzung – dauerhaft angebracht und gut lesbar.

Für Arbeitskleidung, die ein Betrieb seinen Mitarbeitern stellt und nicht verkauft, ist die Lage entspannter. Sobald die Teile verkauft werden – etwa über einen Werksverkauf oder einen Mitarbeitershop – gilt sie voll. Wir nähen auf Wunsch ein eigenes Label mit ein; wie ein durchgängiger Auftritt über mehrere Artikel hinweg aussieht, zeigt der Branding-Service.

Für welche Betriebe das Modell passt

Handwerk und Bau

Farbige Ware bei 60 °C, robuste Schulterpartie für Überkopfarbeit

Küche und Lebensmittel

Weiße Ware bei 95 °C, dann mit Stickerei statt Druck

Logistik und Lager

Hoher Verschleiß, häufige Wäsche, großer Größenlauf nötig

Werkstatt und Industrie

Dunkle Töne halten Arbeitsspuren länger zurück

Als Ergänzung werden meist Sweatshirts oder Hoodies in derselben Farbwelt bestellt, damit die Ausstattung über das ganze Jahr trägt; passende Modelle stehen unter Arbeitssweater und Hoodies. Für Mitarbeiter mit Kundenkontakt kommt häufig zusätzlich ein Poloshirt dazu.

Arbeitskleidung veredeln lassen in Fürth, Nürnberg und Erlangen

Unsere Werkstatt liegt im Fürther Norden, im Knoblauchsland direkt an der Stadtgrenze zu Nürnberg — rund 20 Autominuten vom Nürnberger Hauptbahnhof und etwa 10 Minuten vom Flughafen Nürnberg. Damit sind wir für Betriebe aus Fürth, Nürnberg, Erlangen, Stein, Oberasbach, Zirndorf, Schwabach und Herzogenaurach gut erreichbar; Abholung vor Ort ist nach Vereinbarung möglich.

Wir veredeln in eigener Produktion und legen die Stickdatei ab, sodass eine Nachbestellung in zwei Jahren dasselbe Ergebnis liefert wie die Erstauflage. Für Betriebe mit laufendem Bedarf richten wir einen Partnershop ein, über den Mitarbeiter selbst nachbestellen. Wenn noch keine verwendbare Vorlage vorliegt, übernimmt das die Datenerstellung; eine erste Preisorientierung gibt der Preiskalkulator.

Häufig gestellte Fragen

Hält eine Stickerei die 95-Grad-Wäsche aus?

Stickerei ist von allen Verfahren das mit der größten Reserve, weil das Motiv aus Garn besteht, das durch das Gewebe geführt wird und sich nicht ablösen kann. Polyester-Stickgarn ist zudem farbstabil. Zu beachten ist, dass die Baumwolle bei heißer Wäsche stärker arbeitet als das Vlies hinter dem Motiv – bei sehr großen, dicht gestickten Flächen kann sich der Stoff ringsum leicht wellen. Unterlage und Stichdichte werden deshalb auf das Motiv abgestimmt.

Kann ich bedruckte Shirts bei 95 Grad waschen?

Davon raten wir ab. Die Angabe des Herstellers gilt für das unveredelte Textil. Beim DTF-Transferdruck verbindet ein thermoplastischer Kleber das Motiv mit dem Stoff, und wiederholte Kochwäsche beansprucht ihn dauerhaft. Siebdruck ist mechanisch robuster, wird aber ebenfalls angegriffen. Für bedruckte Arbeitskleidung empfehlen wir 60 °C, auf links gewaschen und ohne Trockner.

Läuft das T-Shirt nach dem Waschen ein?

Die Baumwolle ist vorgeschrumpft, das heißt der Schrumpf wurde bereits vor dem Zuschnitt vorweggenommen. Ein Restmaß an Bewegung bleibt bei jeder Naturfaser, insbesondere bei heißer Wäsche, fällt aber deutlich geringer aus als bei unbehandelter Baumwolle. Für eine Teamausstattung ist das der entscheidende Unterschied, weil die Größen über Jahre zusammenpassen müssen.

Welche Größen gibt es?

Der Hersteller führt das Modell in den Größen S bis 4XL. Für eine Teamausstattung empfiehlt sich trotzdem ein Musterteil, das durch den Betrieb geht, bevor die Größenliste ausgefüllt wird – Schnitte fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus, und geschätzte Größen sind die häufigste Ursache für Nachbestellungen.

Ab wie vielen Stück lohnt sich eine Bestellung?

Das hängt vom Verfahren ab. Stickerei und DTF-Transferdruck sind auch bei kleinen Mengen möglich, weil keine aufwendige Einrichtung anfällt – ein Betrieb mit fünf Mitarbeitern lässt sich damit sinnvoll ausstatten. Siebdruck lohnt sich erst ab größeren Auflagen, weil pro Farbe ein Sieb angefertigt wird. Für Ihre konkrete Stückzahl rechnen wir die Varianten gegeneinander.

Was muss ich beachten, wenn ich Ware ohne Markenlabel bestelle?

Das Modell ist wahlweise mit oder ohne Markenlabel in der Seitennaht erhältlich. Wer Textilien ohne Herstellerkennzeichnung unter eigenem Namen in den Verkehr bringt, tritt nach der EU-Textilkennzeichnungsverordnung selbst als Hersteller auf und muss die Faserzusammensetzung dauerhaft und gut lesbar selbst kennzeichnen. Bei Arbeitskleidung, die der Betrieb stellt und nicht verkauft, ist die Lage entspannter. Auf Wunsch nähen wir ein eigenes Label mit ein.

Kann ich später einzelne Teile nachbestellen?

Ja. Wir legen die Stickdatei beziehungsweise die Druckdaten ab, sodass eine Nachbestellung dasselbe Ergebnis liefert wie die Erstauflage. Für Betriebe mit laufendem Bedarf richten wir einen Partnershop ein, über den Mitarbeiter selbst in der richtigen Größe nachbestellen können, ohne dass jedes Mal eine Sammelbestellung organisiert werden muss.

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